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Die Targobank hat ein attraktives Einsteiger-Depot im Angebot

TargobankDie Marke Targobank ist noch immer recht neu auf dem deutschen Bankenmarkt. Seit 2010 bietet die Targobank Produkte für Privat- und Geschäftskunden an und setzt dabei auf eine Mischung aus Online- und Filial-Bank. Vor der Umbenennung firmierte die Targobank als Citibank und stand vor allem im Zuge der Finanzkrise 2008 in der Kritik. Der damit einhergehende Imageverlust war sicherlich auch ein Grund für die Namensänderung.

Online testen – aber nicht ohne Anmeldung

Das Onlinedepot der Targobank lässt sich leider nicht kostenfrei und ohne Anmeldung testen, es gibt aber immerhin ein YouTube-Video, das die wichtigsten Funktionen anhand von Screenshots darstellt.

Das Onlinedepot lässt sich auch in einer Filiale eröffnen, so entfällt zumindest das aufwendige PostIdent-Verfahren.

Die Menüführung des Onlinedepots ist intuitiv und selbsterklärend, alle Kernfunktionen sind über ein Seitenmenü zu erreichen. Die Untermenüs werden über Tabs im Hauptfenster geöffnet. Die Detailansicht der verschiedenen Wertpapiere enthält Informationen zu den Kursen an verschiedenen Handelsplätzen und einen Chart. Bei Besitz des Wertpapiers werden im System eingestellte Limits grafisch im Chart angezeigt.

Insgesamt ist das Onlinedepot aufgeräumt und wirkt überhaupt nicht überladen. Die Schriftgröße ist ausreichend groß gewählt und in den Detailansichten wird der Kunde nicht mit Infos überschüttet. Es bietet aber auch keine Funktionen, die es nicht bei den meisten anderen Onlineanbietern auch geben würde.

Kaufen und Verkaufen – Die Depotansicht

Das Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren lässt sich mit wenigen Klicks erledigen. Mit Ordervorlagen lassen sich regelmäßige Käufe oder Verkäufe deutlich vereinfachen. In der Depotübersicht sind alle Werte im Detail mit aktuellen Kursen und dem Einstandswert aufgeführt. Auf einen Blick lässt sich so der Gewinn oder Verlust ermitteln. Zusätzlich finden sich die wichtigsten Ratings und Analystenempfehlungen in den Detailansichten, sofern welche für das gewählte Wertpapier vorhanden sind.

Die Kostenstruktur – oft über Durchschnitt günstig!

Die Gebühren bei der Targobank sind klar definiert, es gibt nur einen Kostenpunkt je Order, Rabatte gibt es selbst für aktive Nutzer nicht. Kunden zahlen 0,25% vom Orderwert, mindestens aber 8,90€ und maximal 34,90€. Bei telefonischer Orderbeauftragung fallen 0,5% vom Orderwert an. Daneben werden nur noch die üblichen Gebühren des gewünschten Handelsplatzes fällig. Eine Order mit einem Wert von 10.000 € kostet also z.B. 25,00€ Gebühr, eine Order mit einem Wert von 20.000 € kostet 34,90€ Gebühr, weil die Kostengrenze überschritten wird (Stand: 07/2014). Durch die im Verhältnis geringen Unter- und Obergrenzen taucht das Depot der Targobank oft auf den oberen Plätzen unseres Vergleichsrechners auf! Vor allem für Einsteiger, die später auch höhere Beträge investieren möchten, ist das Depot sehr interessant. Aber probieren Sie selbst:

Das Depot der Targobank eignet sich also vor allem für Einsteiger und Spekulanten, die regelmäßig Aufträge mit einem hohen Wert vergeben. Für Trader, die mehrfach am Tag mit kleinen Summen handeln, gibt es bessere Angebote, bei denen ab bestimmten Transaktionsmengen ein Rabatt gewährt wird: Beim Online-Broker der Sparkasse gibt es amtliche Rabatt auf die eigentlichen Gebühren und bei Cortal Consors profitieren Depotkunden von attraktiven Zusatzleistungen, die nichts mit dem eigentlichen Depot zu tun haben.

Fazit: Targobank – solides Onlinedepot mit klarer Kostenstruktur

Der größte Vorteil des Onlinedepots der Targobank liegt in der klaren Kostenstruktur. Kunden wissen immer genau, welche Kosten bei Transaktionen fällig werden und müssen kein bestimmtes Volumen erreichen, um von besseren Konditionen zu profitieren. Durch den niedrig angesetzten Maximalprovisionswert sind vor allem vermögende Kunden mit hohen Orderwerten im Vorteil. Neben den Onlinefunktionen können sich Targobank-Kunden auch in den Filialen der Bank beraten lassen, müssen dafür aber eine etwas höhere Provision in Kauf nehmen. In unserem Depotvergleich taucht die Targobank völlig zu Recht oft auf den oberen Plätzen auf. Mit den Einstellreglern können Sie anhand Ihrer persönlichen Transaktionsvolumina schnell und einfach die passende Depotbank finden.

Das Onlinedepot der Targobank eignet sich für Sie, wenn Sie:

  • als Einsteiger gute Gebühren haben möchten.
  • häufig Transaktionen von hohem Wert durchführen.
  • Wert auf eine umfassende telefonische Betreuung legen.
  • bei Fragen und Problemen auch eine Filiale aufsuchen wollen.
  • und eine klare Kostenstruktur bevorzugen.

Wer den meisten Aussagen zustimmt, wird mit dem Onlinedepot der Targobank glücklich. Aktive Trader sollten sich nach einer Alternative umsehen.

Hier geht es weiter zum Depot.

 

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Cortal Consors Depot im Test – Französische Direktbank mit deutschem Wertpapierdepot

cortal-consors-500pxCortal Consors gehört seit 2003 zur französischen BNP Paribas Gruppe und bietet Privat- und Geschäftskunden in Spanien, Deutschland und Frankreich die meisten üblichen Bankdienstleistungen an. Interessant ist vor allem das Onlinewertpapierdepot, das neben einer einfachen Benutzbarkeit ab bestimmten Umsätzen auch eine direkte und persönliche Betreuung enthält. Wir haben das Depot von Cortal Consors mit dem kostenfreien Demokonto überprüft und konnten so zumindest einen tieferen Einblick erhalten.

Anmeldung und erste Eindrücke

Der größte Vorteil des Demokontos: Es ist ohne Anmeldung direkt auf der Internetpräsenz von Cortal Consors verfügbar. Die Bank möchte keine persönlichen Daten wissen, es ist direkt nutzbar. Dafür kann es aber auch jederzeit geändert werden und eignet sich daher wirklich nur für einen kurzen Einblick.

In der Kontenansicht finden sich jederzeit alle vorhandenen Konten mit den jeweiligen Kontoständen beziehungsweise den Gegenwerten der vorhandenen Wertpapiere. Damit lässt sich auf einen Blick das eigene Vermögen erfassen.

Cortal Constors Depot: Übersichtsseite

Cortal Constors Depot: Übersichtsseite

In der Depotübersicht finden sich alle Aktien im eigenen Bestand, grundsätzlich alphabetisch sortiert, andere Sortierungen sind aber natürlich per Klick möglich.

Cortal Consors Depot: Bestand

Cortal Consors Depot: Bestand

Für registrierte Kunden stellt Cortal Consors noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung. So lässt sich die Depotansicht nach den eigenen Wünschen konfigurieren und weitere Spalten können zur Übersicht hinzugefügt werden.

Die Wertentwicklung der einzelnen Wertpapiere kann in einer separaten Ansicht aufgerufen werden, die zwar übersichtlich ist, dafür aber sehr viele Informationen in wenigen Tabellenspalten verteilt. Zudem wird aus der Übersicht nicht klar, warum die Aktie einen Bewertungskurs erhält, der nicht unbedingt mit dem tatsächlichen Kurs übereinstimmt.

Cortal Consors Depot: Wertentwicklung

Cortal Consors Depot: Wertentwicklung

Der Aktieninspektor – Kaufsignale, Rankings, Wertungen

Über den Tab „Rating“ gelangen Kunden in eine Übersicht der vorhandenen Aktienwerte im Depot. Hier können bei Fonds aktuelle Ratings von bekannten Ratinghäusern abgerufen werden, außerdem gibt es eine Einschätzung von Cortal Consors über den Aktieninspektor. Dieser ermittelt anhand verschiedener Indikatoren sowohl einen Chancenwert als auch eine generelle Risikoeinschätzung zu bestimmten Aktien. Da sich die Auswahlmöglichkeiten zumindest im Demokonto auf die vorhandenen Wertpapiere beschränken, ist der Aktieninspektor nur wenig aussagekräftig. Eventuell gibt es für registrierte Kunden erweiterte Funktionen und eine Übersicht mit einer separaten Suchfunktion für Wertpapiere, die sich nicht im Bestand befinden.Cortal Consors Depot: Rating Übersicht

Bis auf fünf Beispielaktien ist der Aktieninspektor in den normalen Detailseiten nicht freigeschaltet, die volle Funktion steht auch hier wieder nur registrierten Kunden zur Verfügung. Allerdings lassen sich die Daten, die der Aktieninspektor nutzt, auch auf anderen frei verfügbaren Seiten finden.

Zusätzliche Leistungen – StarTrader, PlatinumStars und StarInvestor

Guten Kunden bietet Cortal Consors auch deutlich mehr Leistung. Ab 100 Trades pro Jahr gehören Kunden zum StarTrader-Club, der nicht nur einen verbesserten telefonischen Service bietet, sondern auch Einladungen zur Events und speziellen Seminaren. Zudem können StarTrader vergünstige Tradingsoftware kaufen und erhalten einen Trading-Newsletter mit redaktionell aufbereiteten Themen. PlatinumStars erhalten weitere Vergünstigungen und StarInvestor wird jeder, der mehr als 75.000 € bei Cortal Consors investiert.

Das Preismodell – Handeln bei Cortal Consors und die Kosten

Cortal Consors verlangt eine generelle Grundgebühr pro Trade und eine prozentuale Beteiligung am Umsatz der Transaktion. Die maximalen Gebühren sind erst bei 69,00 € erreicht und somit ist das Depot teurer als viele Vergleichsdepots, bei denen die Gebühr schon bei 50 € oder darunter gedeckelt wird.

Investoren, die oft Wertpapiere kaufen und verkaufen, können die maximale Gebühr allerdings durch die diversen Clubs senken.

Da sich die Preise natürlich jederzeit ändern können (Stand hier: 07/2014), lohnt sich ein Blick in unseren Depot-Preisrechner:

Fazit: Aufgeräumtes Design, hohe Anfangskosten

Das Onlinedepot von Cortal Consors ist insgesamt gelungen, auch wenn im Demokonto leider viele Einstellungen nicht zur Verfügung stehen. Die Schriftgröße ist ideal, die Übersicht im Performance-Tab könnte allerdings etwas besser sein. Interessant ist das Depot von Cortal Consors insbesondere für Vieltrader, die einen entsprechenden Umsatz erwirtschaften. Wer die Mitgliedschaft in einem der Clubs erhält, bekommt viel zusätzlichen Service ganz ohne Zusatzkosten und zusätzlich regelmäßig Einladungen zur ausgewählten Events, Reisen und Schulungen.

Der Aktieninspektor ist ebenfalls ein interessantes Werkzeug, er steht aber nicht bei allen Aktien zur Verfügung und kann notfalls unter anderem Namen auch bei Konkurrenzanbietern abgerufen werden, die dieselbe Datenbasis zur Bewertung nutzen. Letztendlich bietet auch der Inspektor allenfalls Empfehlungen, für die natürlich keine Gewährleistung übernommen wird.

Zum Cortal Consors Depot.

 

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Das Depot von S-Broker im Test – passt Sparkasse und Trading zusammen?

online-s-broker-logoSparkassen haben in der Öffentlichkeit ein eher konservatives Image. Sie sind geeignet für Kleinsparer, ältere Leute und Kunden, denen der persönliche Kontakt vor allem auch in ländlichen Gebieten wichtig ist. Zur Sparkassengruppe gehört aber ebenso ein Online-Broker, der vor allem aktive Trader anziehen will: Der „S-Broker“

Wir haben die wichtigsten Funktionen des S-Broker-Depots mit dem Übungsdepot getestet, das jederzeit ohne Kosten genutzt werden kann.

Die Anmeldung und erste Eindrücke

Die Anmeldung beim Übungsdepot ist unproblematisch. Nach Eingabe der Kontaktdaten erfolgt zeitnah die Freischaltung des Depots. Innerhalb des Depots lassen sich verschiedene Bereiche freischalten oder deaktivieren. Für den Anfang sollen Newsletter und Übungsdepot genügen. Zusätzlich lassen sich auch noch Chartanalysen, eine Realtime-Kurssuche und der CFD-Handel aktivieren. Durch die Trennung der einzelnen Funktionen bleibt das Depot zumindest grundsätzlich übersichtlich.

Das Depot in der Übersicht

Die in Grau- und Rottönen gehaltene Depotübersicht zeigt Kunden auf den ersten Blick, welche Aktien sich im Depot befinden und wie sich die Kurse im Verhältnis zum Datum des Kaufs verändert haben. Neben der relativen Performance in Prozent wird auch die absolute Performance angezeigt. Standardmäßig werden die Wertpapiere nach Namen sortiert angezeigt, andere Auswahlen sind aber möglich.

SBroker Depot - Bestand

Übersichtsseite: Bestand im Depot

Der Kauf und der Verkauf von Aktien erfolgt über eine separate und sehr übersichtliche Maske, in der alle wichtigen Informationen auf den ersten Blick ersichtlich sind. Neben der Menge und dem gewünschten Preis können auch der gewünschte Handelsplatz und das Ausführungsdatum gewählt werden.SBroker Depot - Order

Die Detailansicht der einzelnen Wertpapiere zeigt nicht nur den Chart, sondern auch viele zusätzliche Informationen über Höchst- und Tiefstände an, außerdem wichtige Kennzahlen, ein Unternehmensportrait und aktuelle News zu dem jeweiligen Wertpapier.

SBroker Depot - Einzeltitel

SBroker – Anzeige eines Einzeltitels

Negativ fällt leider die recht klein gewählte Schriftgröße auf. In der heute üblichen Full-HD-Auflösung erscheinen einige Details sehr klein. Über die meisten Browser lässt sich zwar schnell Abhilfe schaffen, aber dennoch wäre eine Anpassung sinnvoll. Bis auf die kleine Schrift gibt es beim Sparkassendepot kaum Kritikpunkte, die Depotführung ist schnell und komfortabel, die Seite ist nicht zu bunt und die wichtigsten Funktionen schnell erreichbar. Dafür gibt es im Depot kein Feature, das besonders heraussticht. Das S-Broker-Depot bietet alles, was jedes andere Online-Depot auch bietet, aber auch nicht mehr.

Der Newsletter – mit eigener Redaktion besonders gut

Während sich viele Onlinebroker beim Newsletterversand auf einen oder zwei Mails pro Monat beschränken oder einfach automatisiert gesammelte Informationen versenden, erfolgt bei S-Broker eine redaktionelle Betreuung. Das hat zur Folge, dass die Qualität des täglich erscheinenden Newsletters äußerst hoch ist. Allein für den Newsletter lohnt es sich, ein Übungsdepot bei S-Broker anzulegen.

Preise – Was kostet der Handel bei S-Broker?

S-Broker erhebt als einer der wenigen Online-Anbieter eine Grundgebühr, allerdings auch nur, wenn nur wenige Trades pro Jahr durchgeführt werden. Bei einer aktiven Nutzung wird das Depot aktuell ohne Grundgebühr geführt.

Pro Kauf oder Verkauf von Wertpapieren fällt, wie bei allen anderen Depots auch, eine Gebühr an. Diese ist bei S-Broker sowohl nach unten als auch nach oben begrenzt. Jeder Handel kostet mindestens 9,99 €, maximal aber 50,00 €. Die letztliche Höhe der Gebühr errechnet sich aus dem Wert der Order: Zusätzlich zu einer Grundgebühr von 5,00 € werden 0,25 % des Orderwertes berechnet, jeweils begrenzt durch die o.g. Mindest- oder Maximalprovision.

Die Überraschung findet sich im Rabattsystem von S-Broker: Je öfter über die Plattform gehandelt wird, desto günstiger werden die Kosten pro Handel. Ab einem Volumen von 100 Trades im Jahr gibt es 10% Rabatt. Den höchsten Rabatt von aktuell 80%(!) gibt es ab 5000 Trades. Wie man im Vergleichsrechner sehen kann, wird das S-Broker Depot dadurch vor allem für Viel-Trader hochinteressant!

Da sich die Preise ändern können (Stand: 07/2014), verweisen wir auf unseren Depotkosten-Vergleichsrechner, der neben den immer aktuellen Kosten auch zusätzlich die Rabattmodelle der einzelnen Banken abhängig von der Tradingaktivität berücksichtigt:

Fazit – übersichtlich, kleine Schrift und ein sehr guter Newsletter

Das S-Broker-Depot enthält alle wichtigen Funktionen, die ein Onlinedepot besitzen muss. Sonderfunktionen oder gar Alleinstellungsmerkmale gibt es leider nicht. Erwähnenswert ist der toll aufbereitete Newsletter, als eher störend zeigt sich die zu klein gewählte Schriftgröße. Die Kosten für den Handel über S-Broker sind in den einzelnen Schritten zwar immer transparent aufgeführt. Dafür gibt es aber viele verschiedene Rabattmodelle und Sonderpreise, die die Übersicht schmälern und die tatsächlichen Kosten für ein gesamtes Jahr nicht wirklich abschätzbar machen, vor allem für Anleger, die nicht so oft handeln. Hier gibt es Anbieter, die mit einer einheitlichen Kostenstruktur nicht unbedingt günstiger sind, die Kosten aber zumindest planbar machen. Trader und Spekulanten mit vielen Umsätzen sollten sich das Depot auf jeden Fall genauer anschauen!

Hier geht es weiter zum Depot.

 

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